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Call for Papers

Der europäische Prozess zur Weiterentwicklung und Standardisierung von Intelligenten Verkehrssystemen (IVS) verfolgt das Ziel, den Transport von Menschen und Gütern noch effizienter, sicherer und umweltfreundlicher zu gestalten. Dafür ist es notwendig, europaweit die Interoperabilität zwischen intelligenten Verkehrssystemen als auch zwischen ihren infrastrukturellen und fahrzeugseitigen Komponenten zu gewährleisten. Die bedarfsgerechte Bereitstellung von intermodalen als auch transmodalen Transportketten erfordert eine zuverlässige Erfassung von verkehrs- und transportrelevanten Zustandsdaten (u.a. Straßen, Trassenverfügbarkeit, Verkehrs- und Transportaufkommen, Umschlags- und Fahrzeugkapazitäten), um im Folgeschritt Transport- und Reisedaten unter Beachtung von kundenspezifischen Präferenzen optimieren zu können. Eine Optimierung im Planungsbereich ist heutzutage gängige Praxis. Um jedoch eine adhoc-Optimierung von Verkehrs- und Transportprozessen zukünftig erreichen zu können, ist eine umfassende und zuverlässige Zustandserfassung und -überwachung des gesamten Verkehrssystems in Echtzeit erforderlich. Dieses Echtzeitmonitoring wird auch benötigt, um z.B. im Straßen- als auch Bahnverkehr den Übergang vom hoch- zum vollautomatisierten Fahren ermöglichen zu können. Die Akzeptanz intelligenter und hochautomatisierter Verkehrssysteme hängt nicht unwesentlich davon ab, wie die Sicherheit im IVS überwacht und abgesichert werden kann. Dafür werden gleichermaßen störfeste Technologien, zuverlässige Monitoringsverfahren als auch ausgeklügelte Managementstrategien benötigt.

Für intelligente Verkehrssysteme stellen Ortung und Navigation eine Schlüsseltechnologie dar. Ihre steigende Komplexität, ihre länderübergreifende Nutzung und die angestrebte Interoperabilität sind einige Aspekte, die den Bedarf an verbesserten IVS-Lösungen begründen. Hierbei ist zu erwarten, dass die klassische Trennung zwischen Infrastruktur/Dienst und Fahrzeug/Nutzer neuartigen Lösungen der „Swarm“-Navigation und „Swarm“-Intelligenz weichen wird. Im Ergebnis dessen stehen Entwickler, Anwender und Betreiber vor neuen Herausforderungen, die u.a. auch die Spezifikation, Standardisierung und Zertifizierung von immer komplexeren Komponenten, Diensten und Systemen umfassen.

Die POSNAV 2016 versteht sich als Plattform, bei der Ergebnisse von IVS-Projekten, die sich mit unterschiedlichen Aspekten – von verbesserten Sensoren und Diensten über den koordinierten Betrieb bis hin zu Sicherheitsmanagement – befassen, vorgestellt und diskutiert werden.

Die POSNAV 2016 geht auch der Frage nach, wie Navigationstechnologien in die IVS-Architektur integriert werden sollten, um ihren zahlreichen Anwendungen und der Diversität an Leistungsanforderungen gerecht zu werden.

Die POSNAV 2016 richtet sich gleichermaßen an die Vertreter von Technologieanbietern, Verkehrsträgern, Forschungseinrichtungen sowie Verwaltungen auf europäischer, nationaler, regionaler und kommunaler Ebene. Sie soll den Teilnehmern einen Einblick in den aktuellen Stand von Forschung und Entwicklung geben, Anregungen für die Ausgestaltung der IVS-Architektur geben und Raum für Diskussionen bieten.

Themen

Intelligente Verkehrssysteme (IVS)

  • Integration von Ortung und Navigation in die IVS-Architektur
  • Testfelder und Anwendungen für Navigation
  • Ortung und intelligente Infrastruktur als Basis für innovative ITS-Lösungen
  • Fahrerassistenz in den Bereichen Automotiv und Schienenverkehr
  • Automatisches Fahren im Straßen- und Schienenverkehr: Navigation, Ortung und Algorithmische Lösungen
  • Satellitenbasierte Techniken für IVS (Verkehrsüberwachung aus Satellitendaten)
  • Authentifizierung und GNSS-Dienste
  • Navigationssysteme für die Fahrzeugoperation im Schwarm
  • Schutz vor Interferenzen, Jamming und Spoofing

IVS-relevante Systeme und Dienste

  • Leistungsfähigkeit von Funknavigationssystemen und Ergänzungsdiensten
  • Kommunikationstechnologien
  • Informations- und Unterstützungsdienste
  • Leistungsmerkmale und Fehlermodelle von Sensoren, Funknavigationsempfängern, und kombinierten/hybriden Sensorsystemen
  • GNSS User Segment (Empfänger, Multipath-Detection, Mehrantennensysteme)
  • Indoor-Positionierung und Navigation (GNSS, optisch, WLAN und Alternativen)

Sensoren, Funknavigationsempfänger, und kombinierte/hybride Sensorsysteme

  • Autarke und datenfusionsbasierte Verfahren zur PNT-Datenbereitstellung
  • GNSS & Augmentierungssysteme (DGNSS, SBAS, GBAS, Pseudolites, etc.)
  • SLAM Simultane Lokalisierung und Erfassung
  • Kooperative Navigation

Vortragssprache

Vortragssprache ist Deutsch.

Vorträge

Eine Kurzfassung Ihres Beitrags wird bis zum:

31. März 2016 erbeten.

Bitte nutzen Sie für die Einreichung unser "Abstract Tool":

Die Kurzfassung im pdf-Format (< 500 Worte und < 3 MB) muss folgende Angaben enthalten:

  • Titel des Beitrags
  • Name des Autors/ der Autoren
  • Organisation/ Firma/ Behörde
  • Postanschrift
  • Telefonnummer
  • Email-Adresse

Technische Ausstellung

Wir laden Firmen ein, ihre Produkte bei der Konferenz auszustellen.
Kontaktieren Sie uns über Opens window for sending emaildgon.bonn(at)t-online.de.

Zeitplan

- Vortragskurzfassung:   31. März 2016
- Mitteilung über Akzeptanz 06. Mai 2016
- Abgabe der Manuskripte:   15. Juni 2016

Programm / Registration

Der Teilnnehmergebühr für die vortragenden Autoren wird deutlich reduziert.
Das Programm und das Anmeldeformular werden etwa 7 Wochen vor der Konferenz auf unserer Webseite:

Opens external link in new windowwww.dgon-posnav.org

publiziert.